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Tradition und Integration – der VfL Goldstein schafft das

Die Goldsteiner Festwoche 2018 war wieder ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr war wieder festzustellen, dass Petrus aus Goldstein sein muss. Die Goldsteiner Festwoche des VfL Goldstein, die traditionell wieder in der Fronleichnams-Woche stattfand, stand nicht nur nachts unter einem guten Stern. Sie war auch tagsüber durchgehend mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen bis zu 29°C gesegnet.

Schon am Wochenende vor Fronleichnam war auf dem Sportplatz Zur Waldau zu sehen, dass große Ereignisse bevorstehen: Das Festzelt wurde von vielen fleißigen Helfern des VfL aufgestellt und für die kommenden Feste eingerichtet. Aber selbstverständlich – der VfL Goldstein ist ein Sportverein – wurde nicht nur das Feiern vorbereitet. Vom Sonntag bis zum folgenden Samstag fand auch wieder ein großes Beach-Handballturnier statt, an dem zahlreiche Mannschaften ihre Leistungen in dieser schönen Sommer-Sportart verglichen haben. In allen Altergruppen wurde mit Begeisterung gespielt und gekämpft.

So weit die Tradition. Und was ist jetzt mit der Integration? Wie bei allen Sportvereinen ist natürlich auch im VfL Goldstein bei den angebotenen Sportarten jeder willkommen, ganz gleich welche Religion, Hautfarbe oder Nationalität er hat. Nationalität ist auch das ist das Stichwort für den Auftakt der Feiern in der Festwoche. Am Mittwochabend fand der inzwischen weit über die Grenzen Goldsteins hinaus bekannte „Nationalitätenabend“ statt – gelebte Integration bereits zum 27. Mal beim gemeinsamen Feiern, Essen und Trinken. Bereits ab 17:30 Uhr  trafen viele Gäste aus nah und fern des Stadtteils am Sportplatz Zur Waldau ein.

An vielen Ständen wurden für die Besucher wieder in ehrenamtlicher Arbeit die unterschiedlichsten Speisen aus mehr als 10 Ländern zubereitet und angeboten. Schon am frühen Nachmittag begannen an allen Ständen die Vorbereitungen, passend zum jeweiligen Nationalitäten-Angebot hatten alle ihre Stände liebevoll dekoriert und natürlich mit den Landesflaggen deutlich gekennzeichnet. In jeder Hinsicht ein buntes Angebot – fast rund um die Welt. Das ganze Angebot kann man hier gar nicht beschreiben: von den USA (natürlich mit Hamburgern etc.) über viele europäische Angebote wie Spanien (die Paella war wie jedes Jahr ein Renner), Frankreich, Italien, Kroatien, Griechenland, Türkei und Tschechien reichte das Angebot wieder bis Fernost. Da unser Vereinsheim samt Restaurant aktuell unserem Neubau weichen musste, haben wir uns besonders gefreut, dass wir nun Mandy und Roland Rangoe gewinnen konnten, die zusammen mit Maribeth Gwinyowan jetzt mit Frühlingsrollen und ausgezeichneten Glasnudeln das Angebot bereichert haben. Auch die Dankeskirche und der Siedlerbund waren wieder mit interessanten Angeboten dabei.

Genug von Essen und Trinken. Besonderes Highlight des Abends war der Besuch von Stadtrat Markus Frank, Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr. In seinem Grußwort betonte er noch einmal die Bedeutung des Sports und der Sportvereine für unsere Gesellschaft und lobte den VfL für die Initiative, jetzt den Neubau eines Sport- und Vereinszentrums  durchzuführen. Hier wurden auch noch einmal die Unterstützungen durch das Land Hessen (200.000 €) und die Stadt Frankfurt (780.000 €) hervorgehoben. Passend zum neuen Vereinsheim hatte der VfL in einer Internet-Aktion der Mainova eine Grundausstattung mit Solarmodulen für dieses neue Haus gewonnen. Zusammen mit Norbert Breidenbach, Vorstandsmitglied der Mainova, wurde der Preis offiziell übergeben durch die symbolische Überreichung eines Solarpaneels an den Vorsitzenden des VfL, Rainer Schroth. Zusammen mit den vom VfL zusätzlich geplanten Solareinheiten wird das neue Vereinsheim ein gutes Beispiel für umweltfreundliche Energiegewinnung darstellen. An diesem Abend besuchte uns auch Peter Meister, Vorsitzender des Vereinsrings Goldstein, in Begleitung der Goldsteiner Rosenkönigin Katja Bangert, die ebenfalls ein Grußwort an die Besucher des Nationaitätenabends richtete.

Alles in Allem war der Nationalitätenabend ein rundum gelungenes Fest. Rainer Schroth schätzt die Besucherzahl auf „deutlich mehr als 1.500“. Bei dem heißen Sommerabend und den vielen Besuchern liefen die Zapfhähne für Bier und Äppler ohne Unterbrechung.

Der Donnerstag (Fronleichnam) bot zunächst die Fortsetzung der Beach-Handball-Aktivitäten und das große Kinderfest. Auf der Hüpfburg, an der Kletterwand, beim Dosenwerfen und vielen, vielen weiteren Attraktionen konnten sich Kinder vergnügen. Das schöne Wetter hat dazu beigetragen, dass die Familien sich in der schönen Sportanlage auf Decken niederlassen konnten und sich am reichlichen Angebot an Getränken, Kuchen, Pommes Frites und Grillgut stärken konnten.

Der Donnerstagabend gehörte ganz dem aus dem Radio und vielen Fernsehauftritten bekannten Comedian Johannes Scherer. In seinem Programm „Keinangsthasen“ hat er in seiner unvergleichlichen Art die vielen Irrtümer, Missverständnisse und Fehlbezeichnungen unseres Alltagslebens beschrieben und bestimmt jeden damit zum Lachen, aber auch zu ein bisschen zum Nachdenken über unser tägliches Verhalten gebracht. Nicht alle Eintrittskarten waren ausverkauft, aber wer da war weiß: die anderen haben etwas verpasst.

Der Freitag galt dem „12. Trophy-Abend“, dem Nachfolger des früheren Zelt-Oscars. Bei dieser Spaßveranstaltung treten im lustigen Wettkampf um den Trophy-Star regionale Vereine, Vereinigungen und Gruppen gegeneinander an. Schon das Helferteam hatte bei der Vorbereitung viel Spaß an den Spielen unter dem Motto „Wir bauen ein Haus“. Am Abend auf der Bühne - vor Zuschauern – mussten die Mannschaften ihr Balancegefühl beweisen, konnten zeigen dass ein Pümpel (eigentlich eine Saugglocke zur Abflussreinigung) in Verbindung mit Tennisbällen ein tolles Sportgerät sind und dass es gar nicht leicht ist, aus Alufolie einen Turm zu bauen. Einen Nagel einschlagen ist leicht, wenn ein anderer den Nagel hält. Gar nicht so leicht ist es aber, wenn man Nagel selbst festhalten muss, ein anderer den Balken hält und wenn man dann den Nagel auch wieder herausziehen muss. An dieser Übung hat sogar die Feuerwehr hart kämpfen müssen. Bei der anschließenden eigenen Darstellung der Gruppen zum Motto bot die Feuerwehr dafür dann einen furiosen, im wahrsten Sinne bühnenreifen Auftritt auf der Bühne und im ganzen Zeltraum (Mit dem Konfetti haben wir noch am Montag beim Zeltabbau gekämpft). Ergebnis des Wettbewerbs: In diesem Jahr haben „Die 87er“ ihren Vorjahressieg erfolgreich verteidigt und haben versprochen, dies auch für das nächste Jahr wieder zu planen.

Den Abschluss der Festwoche bildet dann immer die 80’s to 90’s-Party mit DJ GIL & OLLI LEE. Wie kann man diesen Abend beschreiben? Die Beine mussten zu schon länger nicht mehr gehörten Hits abtanzen !!!

Daher an dieser Stelle zum Abschluss einen Dank an alle lieben Nachbarn. Danke allen Helfern und Förderern, die die Durchführung dieser Festwoche erst ermöglicht haben und ein Dank aber an alle Besucher, die mit uns gemeinsam gezeigt haben: Tradition und Integration – Goldstein schafft das!!!